Tourisme en Auvergne
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Die romanische Auvergne... spricht zu den Herzen
  Die romanische Kunst erreichte am Ende des 10. und am Anfang des 11. Jahrhunderts in der Auvergne einen einzigartigen Höhepunkt. In diesem Landstrich befinden sich mehr als 250 Gebäude, was die Auvergne zu einem der Hauptorte der romanischen Kunst in ganz Europa macht. Auch ist der auvergnatische Stil ganz besonders rein und stellt eine wichtige Komponente der romanischen Kunst dar. Die Schule der Auvergne entwickelte sich am Ende des 10. Jahrhunderts in der Diözese Clermont-Ferrand. Zu diesem Zeitpunkt war die romanische Kunst in Deutschland und in Nordfrankreich bereits zu einer gewissen Reife gelangt.

Sie zeichnet sich durch ihre Bemühung um Einfachheit und Reinheit aus und der Umstand, dass alle romanischen Bauten in der Auvergne zur etwa gleichen Zeit erbaut wurden, verlieh ihnen ihre Kraft und Homogenität. Die ganze Bautätigkeit dauerte nur ein paar Jahrzehnte lang. Die Aufgabe war riesig... und das aus ihr entstandene Werk beeindruckend.

>> Espace Art Roman
 
Romanische Heiligtümer in der Auvergne
 

Das außergewöhnliche romanische Erbe der Auvergne ist ein Faktor für die kulturelle Ausstrahlung der Region und für den Empfang der Touristen.

Auf die Initiative des Präsidenten des Regionalrates der Auvergne und des Staates (Kulturministerium) hin wurde ein Programm zur Valorisierung der großen Heiligtümer der Auvergne aus dem Mittelalter aufgelegt. Nach Absprache mit den Departements wurden acht Gebäude aus dieser Zeit ausgewählt.

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Souvigny: Prioreikirche Saint-Pierre Saint-Paul Antignac (Roc Vignonnet)
  Hinter den barocken Fassaden liegt die schönste Kirche des Landes der Herzöge von Bourbon versteckt, die zum „Grand Site National” erklärt wurde. Diese Abtei gehörte zu den fünf Schwesterabteien von Cluny.
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  Die Kirche liegt auf einem Felsen hoch über dem Tal der Sumène. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 11. oder am Anfang des 12. Jahrhundert gegründet und es heißt, ihr Gründer sei der Abbé von La Chaise-Dieu, Robert de Turlande, gewesen.
Die Kirche ist im reinsten romanischen Stil gehalten und besitzt bemerkenswerte Konsolen, Kapitelle und wunderbar erhaltene dekorative Motive.
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Montsalvy Die Vauclair-Kapelle in Molompize
  Die Vergangenheit dieses schönen Bauwerks liegt teilweise im Dunkeln. Es soll auf den Grundmauern von alten Stadtmauern erbaut sein, die nicht mehr zur Verteidigung gebraucht wurden.
Das bürgerliche Wohnhaus besitzt einen Turm aus dem 18. Jahrhundert und ist Notre-Dame de l’Assomption geweiht. Es wurde 1911 unter Denkmalschutz gestellt. Das Schiff besteht aus sechs Gewölben. Die zwölf Säulen, der Chorraum, die Apside und die Chorkapellen sind im romanischen Stil gehalten.
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  Das kleine Gebäude mit nur einem Schiff besitzt ein Eingangstor mit geschnitzter Kappe. Über dem Tor sitzt eine sechsstrahlige Rosette und ein kleiner Clocher-Peigne mit einem einzigen Schallloch. Das wichtigste Stück ist zweifellos die mit einer Stuckschicht überzogene Holzstatue von Notre-Dame de Vauclair aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Diese majestätische schwarze Madonna sitzt auf dem „Thron der Weisheit” und ist in einen langen Schleier mit konzentrischen Falten gekleidet.
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Brioude Saint-Nectaire
  In Brioude befindet sich die größte romanische Kirche der ganzen Auvergne. Besonders sehenswert sind die prächtigen Kapitelle und die Statue des Heiligen Jakobus.
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  Die Kirche steht auf dem Mont Cornadore hoch über dem Dorf. Im Inneren befindet sich ein runder, von sechs Kapitellen gebildeter Platz, auf dem die Geschichte des Heiligen Nectaire erzählt wird. Sehenswert ist außerdem eine Marienstatue mit einer Reliquienöffnung.
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Orcival: Die Kirche Notre-Dame Clermont-Ferrand : Notre-Dame-du-Port
  Im Zentrum dieses bezaubernden Dorfes liegt ein schönes Beispiel für die Kraft des Glaubens und den Respekt der Regeln der romanischen Kunst. Hier kann man die einzige mit Goldschmuck verschönte Heilige Jungfrau der Region bewundern. Jeden 15. August wird ihr Gesicht von einem ein Sonnenstrahl erhellt.
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  Die Kirche im Herzen der Stadt wurde auf dem Grund einer alten Kirche aus dem 6. Jahrhundert erbaut. Sie ist berühmt für ihre Skulpturen und ihre zahlreichen Kapitelle, auf denen Geschichten erzählt werden sowie für das Giebeldreieck der Südpforte. Das Bauwerk wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.
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Ebenfalls sehenswert...
 
Issoire: Die Abteikirche Saint-Austremoine Saint-Saturnin
  Die alte Benediktiner-Abteikirche steht mitten im Stadtzentrum. Bei Sonnenaufgang herrscht in der Kirche ein ganz besonderes Licht, das vom Arkosestein widergespiegelt wird. Die Innenausstattung ist wirklich erstaunlich: bei den 1858 ausgeführten Restaurationsarbeiten wurde die ursprüngliche mittelalterliche Polychromie wieder hergestellt.   Diese Kirche liegt in einem Dorf mit dem Ehrentitel „Plus Beaux Villages de France” (Schönste Dörfer Frankreichs) und stellt eine gelungene Verbindung von Schönheit und Schlichtheit dar. Der achteckige Kirchturm ist im Originalzustand erhalten. Im Inneren befinden sich mehrere sehenswerte Statuen aus vergoldetem Holz und eine Wandmalerei, die den Erzengel Gabriel und die Wiederauferstehung des Heiligen Lazarus darstellt.
Ennezat: Die Stiftskirche Mozac: Die Abteikirche Saint-Pierre
  Es handelt sich bei dieser Kirche um eine der ältesten der ganzen Auvergne. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur das Querschiff, das Kirchenschiff und die beiden Seitenschiffe erhalten, die zu den Schönsten zählen, die die regionale romanische Kunst hervorgebracht hat.   Die im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaute Kirche besitzt geschnitzte Kapitelle, die zu den Schönsten in ganz Frankreich gehören.
Mauriac : Notre-Dame-des-Miracles Saint-Menoux
  Die Kirche ist das größte romanische Bauwerk des Cantal. Sie ist aus Vulkansteinen gebaut, deren graurote Farbe ihr eine einzigartige Wärme und Schönheit verleihen. Sehenswert ist die Schwarze Madonna, der die Legende Wunderkräfte zuschreibt.   Diese Kirche ist dem bretonischen Bischof Menulphus geweiht, der hier im 7. Jahrhundert verstarb. Es handelt sich um eines der wenigen Bauwerke, dessen Narthex vor dem Jahr Tausend erbaut wurde. Im Grab des Heiligen befindet sich ein so genanntes „Débredinoire” das angeblich geistig Verwirrten (franz. „Bredins”) Heilung bringen sollte.
Ydes-Bourg: die Kirche Saint-Georges
  Diese kleine, einfache Kirche wurde von den Templern erbaut. Sie besitzt ein einziges Kirchenschiff. Bewundern Sie ihre reich geschmückte Apsis und den pyramidenförmigen Clocher à Peigne über dem geschnitzten Portalvorbau.
   
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