Tourisme en Auvergne
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  Die Dörfer mit einem * sind mit dem Ehrentitel:
„Plus Beaux Villages de France” (Die schönsten Dörfer Frankreichs) ausgezeichnet.
  Arfeuilles l Arlempdes l Blesle l Charroux l Hérisson l Lavaudieu l Marcolès
Montpeyroux l Moudeyres l Murat l Noyant d'Allier l Pradelles l Saint-Arcons-d'Allier l
Saint-Floret l Saint-Saturnin l Salers l Tournemire l Usson
 
Arfeuilles (Allier) Arlempdes (Haute-Loire) *
 
Die Stadt Arfeuilles im Herzen der Montagne Bourbonnaise darf man sich keinesfalls entgehen lassen. An dieser ehemaligen Kreuzung der Römerstrassen am Wanderweg GR3 machen viele Pilger auf dem Jakobsweg Halt.
Die Überreste der mittelalterlichen Festung stehen hoch auf einem Felsen über einer Schleife am Anfang der Loire.
Blesle (Haute-Loire) * Charroux (Allier) *
 
Blesle liegt in den Schluchten des Alagnon in der Nähe der Autobahn A75, die das Massif Central durchquert. Der Ort trägt den Ehrentitel „Plus Beaux Villages de France” (Die schönsten Dörfer Frankreichs). Das Dorf mit einer hochinteressanten Vergangenheit liegt so isoliert, dass es vor den Schäden der Zeit bewahrt geblieben ist.
Sehenswert sind die romanische Kirche St-Pierre, der Donjon des Barons von Mercoeur aus dem 11. Jahrhundert (altes Schloss), die Kapelle Notre-Dame de la Chaigne aus dem 17. Jahrhundert, der Kirchturm der alten Kirche St-Martin aus dem 14. Jahrhundert, die alten Viertel mit Fachwerkhäusern und das Museum der „ Coiffe”, der traditionellen Haube.
Das Dorf Charroux trägt den Ehrentitel „Plus Beaux Villages de France” (Die schönsten Dörfer Frankreichs) und ist eines der schönsten Beispiele der zivilen Architektur des Mittelalters. Neben seinem mittelalterlichen Charme ist Charroux auch für seinen Senf berühmt, der von einem Handwerker aus dem Ort hergestellt wird.
Hérisson (Allier) Lavaudieu (Haute-Loire) *
 
Die Ruinen des Schlosses aus dem 12. und 13. Jahrhundert im pittoresken Aumancetal erinnern an die enge Beziehung dieses Dorfes zum Hundertjährigen Krieg.
Hoch über dem Dorf steht die Kirche von Chateloy, in der alljährlich ein Festival klassischer Musik stattfindet.
Das mit dem Ehrentitel „„Plus Beaux Villages de France” (Die schönsten Dörfer Frankreichs) ausgezeichnete Dorf Lavaudieu liegt etwa zehn Kilometer südöstlich von Brioude am Ufer des Flusses Senouire. Der Ort ist um die ehemaligen Frauenabtei herum gewachsen, die dem Benedektinerkloster La Chaise-Dieu untergeordnet war.
Sehenswert sind die Kirche St-André, deren achteckige Turm bei der Französischen Revolution zerstört wurde, das romanische Kloster, das Museum für Volkskunst und Traditionen und der Glasfensterplatz (Glasmachermeister)
Marcolès (Cantal) Montpeyroux (Puy-de-Dôme) *

Die Geschichte von Marcolès verliert sich in den Mäandern der Zeit. Im 11. Jahrhundert hieß der Ort „Pagus Marculiscus” und war nicht recht viel mehr als ein Flecken. Wahrscheinlich war es seine gute Lage mitten in einem Esskastanienwald, die ihm zu seinem bemerkenswerten Wachstum verhalf.

Anfang des 13. Jahrhunderts wurde das Dorf befestigt. Auch heute sind noch einige Überreste aus dem Mittelalter erhalten, darunter ein schönes Tor aus dem 15. Jahrhundert mit Archen und Wappen.
Innerhalb der Stadtmauern, hauptsächlich an der langen, den Würdenträgern und Handwerkern vorbehaltenen Strasse, entstanden bald schöne Residenzen.

In Marcolès gibt es viele bemerkenswerte Haustore, pittoreske Sträßchen, den Brunnen in der Faubourg Saint-Martin und Gewölbekeller zu bestaunen...

   Das Dorf Marcolès
 
Ein Wehrdorf mit einem eckigen Donjon aus dem 13. Jahrhundert.
Schattige Gässchen, schön restaurierte Häuser und zahlreiche Kunsthandwerksgeschäfte. In Montpeyroux wurden in früheren Zeiten Arkose- und Sandsteinbrüche betrieben.
Moudeyres (Haute-Loire)
 
Das Dorf Moudeyres am Fuße des Mézenc ist typisch für das traditionelle ländliche Wohnen auf den Hochplateaus des Velay: Vulkansteine und strohgedeckte Häuser...
Vor etwa zwanzig Jahren wurde eines dieser Häuser, der Hof der Perrel-Gebrüder (1. Label des Maisons de Pays) restauriert und zu einem Museum für Volkskunst und volkstümliche Traditionen umgebaut.
Murat (Cantal) Noyant d'Allier (Allier)
 
Murat liegt an einem der erstaunlichsten Orte des Cantal. Hoch über den Schieferdächern der an den Hängen des Tales gelegenen Stadt steht der riesige Basaltkegel von Bonnevie. Dieser Fels ist einer von drei vulkanischen Felsspitzen, um die die Ansiedlung herumgebaut ist.
Murat wurde in seiner reichen historischen Vergangenheit mehrmals befestigt: die verschiedenen Viertel sind durch drei Schutzmauern aus verschiedenen Epochen geschützt. 1944 war Murat eines der Hauptzentren der Résistance im Cantal. Heute ist der Ort ein wichtiger Marktplatz und ein kleines Industriezentrum – seine besondere Stärke aber liegt in seiner Anziehungskraft auf Touristen.
Sehenswert sind das Maison de la Faune (Präsentation von Säugetieren und Vögeln in ihrem Biotop und eine umfangreiche Insektensammlung).

   Murat

Im ehemaligen Kohlebecken Noyant ließ sich in der früher von den Kumpels bewohnten Siedlung eine aus Indochina geflohene buddhistische Gemeinschaft nieder, die vor Ort in der Nähe eines befestigten Donjons eine Pagode und mehrere Buddhastatuen errichteten.
Pradelles (Haute-Loire) *
 
Die Stadt ist das Tor des Velay in den Süden. In der Altstadt kann man ein schönes architektonisches Erbe bestaunen: die Pforten Portail Saint-Clément und Portail de la Verdette, der Sainte-Reine Brunnen, das Wehrhaus Mazouric und die Notre-Dame Kapelle. Von dieser 1150 Meter hoch gelegenen Kapelle aus hat man einen wunderbaren Blick über Margeride, Allier, den Naussac-Staudamm und Mézenc.
St-Arcons-d'Allier (Haute-Loire) Saint-Floret (Puy-de-Dôme) *
 
Das Dorf St-Arcons d'Allier liegt zwischen Sioule und Allier ist ein Modell für eine gelungene Restaurierung des ortstypischen Habitats.
Sehenswert sind die Kirche, das Schloss aus dem 15. Jahrhundert, die bezaubernden Sträßchen und Häuser und das in Frankreich einzigartige Weißblechmuseum.
 
Das hübsche Dorf Saint-Floret am Ufer der Couze Pavin liegt eingebettet zwischen zwei Basaltfelsen. Man kann das alte Schloss mit Gemälden aus dem 14. Jahrhundert besichtigen. Am Pont de la Pède (16. Jh.) befindet sich ein kleines Oratorium mit einer romanischen Heiligen Jungfrau.
  Das dorf Saint-Floret
Saint-Saturnin (Puy-de-Dôme) * Salers (Cantal) *
 
Das reizende Dorf Saint-Saturnin liegt auf einer Felsnadel des Cheire d'Aydat zwischen den Schluchten der Monne und dem Veyretal.
Schloss, ehemalige Residenz der Barone von Latour d'Auvergne. Sainte-Madeleine Kapelle, romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert.
 
Einer der schönsten Orte der Auvergne, der wunderbar gelegen ist. In der Oberstadt herrscht ein archaisches Flair und es gibt noch heute so viele Zeugen der Vergangenheit, dass man den Eindruck hat, durch eine Stadt des 15., Anfang 16. Jahrhunderts zu flanieren.
Von der Stadtmauer stehen noch Mauerstücke und zwei Pforten. Um den Hauptplatz herum stehen schöne Häuser aus dunklem Lavastein mit Türmchen und Vorbauten mit sitzen Dächern, die ein einzigartiges Dekor bilden.
In der gotischen Kirche befinden sich bemerkenswerte Kunstwerke.
Von der Promenade de Barouze, einer Esplanade über dem Tal, hat man einen prächtigen Blick.
Tournemire (Cantal) * Usson (Puy-de-Dôme) *
Der Ort Tournemire liegt an einem Berghang über dem Doiretal und verfügt über eine bemerkenswert schöne Architektur.
Die Kirche aus dem 12.Jahrhundert ist ausgesprochen gut erhalten.
Manche Häuser des alten Dorfes stammen noch aus der Zeit des heute nicht mehr existierenden Schlosses von Tournemire, dessen Ursprung bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht.
Das heutige Schloss ist eines der schönsten Beispiele für die Militärarchitektur der Haute Auvergne im 15. Jahrhundert.
Das Herrenhaus wird noch heute von der Familie des Bauherren bewohnt.
Der Felsen von Usson ist eine Basaltspitze mit prächtigen Orgeln. Hier steht eine romanische Kirche, die im 14., 15. und 16. Jahrhundert umgebaut wurde. In der „Königin”-Kapelle befinden sich zwei außergewöhnliche Gemälde: die Erweckung des Heiligen Lazarus von den Toten (flämische Schule – Ende 15. Jh.) und eine Kreuzigungsszene des schweizerischen Malers Deutsch (Anfang 16. Jh.)
 

 

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