Tourisme en Auvergne
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Fauna    l    Flora
 

Eine Lehre aus der Natur...
Migrationsstellen l Vögel l Säugetiere l Naturschutzgebiete l Schmetterlinge l Fische


Vögel
 

Die Auvergne, in der sich Ebenen mit Bergmassiven abwechseln, ist ein idealer Lebensraum für Vögel.
Falken, Milane und Schlangenadler schweben über den Schluchten der Haut-Allier, der Haute-Loire, der Sioule und des Allagnon. In der Nähe der Wasserläufe tauchen Eisvögel auf der Suche nach Wasserinsekten und kleinen Fischen. Über den Torfmooren stehen Bussarde und der Waldkauz ist aufgrund seiner Lebensgewohnheiten schwierig aufzustöbern. Auch so seltene Vogelarten wie Flussuferläufer und Rauhfusskäuze kann man hier in der Auvergne in freier Wildbahn beobachten. Im April zieht es den prächtigen Wiedehopf und den Neuntöter aus Afrika wieder nach Hause zurück. Das Alliertal ist eine Oase des Friedens für Uferschwalben, Seeschwalben, Reiher, Fischadler, Blaufußreiher, Schwäne, Enten und den berühmten Triel, die hier ihre Jungen in aller Ruhe aufziehen können. Solche Stätten gibt es in Europa nicht mehr viele...



Migrationsstellen
 

Die Auvergne ist für viele Wandervögel eine strategische Zone. Die L.P.O. (Ligue pour la Protection des Oiseaux/ Vogelschutzverein) hat an den interessantesten Beobachtungspunkten wie Prat-de-Bouc im Cantal, La Montagne de la Serre in Saint-Saturnin, Saint-Gervais-d'Auvergne, das Alliertal und den Pass von Baracuchet in der Nähe von Ambert mit Beobachtungsmaterialien ausgestattet. Im Espace Nature du Val d'Allier in Moulins, in der Montagne de la Serre und im Maison des Oiseaux du Haut-Allier in Lavoûte-Chilhac erläutern Fachleute das Geschehen und leiten geführte Wanderungen. Der Lehrpfad von Cournon-d'Auvergne ist ebenfalls einen Abstecher wert. Die Ligue pour la Protection des Oiseaux d'Auvergne (Vogelschutzverein der Auvergne) organisiert das ganze Jahr über Wanderungen in der Natur für alle Altersgruppen sowie Schulanimationen über die Themen Vögel, Vogelzug, Wasser, etc…

Auskünfte aller Art beim L.P.O. – 2 bis Rue du Clos Perret – 63100 Clermont-Ferrand - FRANCE
Tél. 33 (0)4 73 36 39 79 – Fax 33 (0)4 73 36 98 74
http://www.lpo-auvergne.org



Säugetiere
 

Fernab von der Hektik und der Umweltverschmutzung in den Städten gewähren die großzügigen, unberührten und weiten Flächen der Auvergne zahlreichen wild lebenden Tierarten als Lebensraum. Diskrete Spaziergänger können hier eine Menge sehen und hören.

An den Hängen des Puy Mary und des Sancy leben etwa 300 Mufflons. Diese „Ausländer” (die Art wurde erst 1956 eingeführt) lassen sich leicht mit Ferngläsern beobachten, manchmal kann man sich ihnen sogar nähern. Sie teilen sich die Hänge des Auvergnemassivs mit ihren Cousins, den Gemsen. Und von Zeit zu Zeit bekommt man sogar Murmeltiere zu sehen.

In den Wäldern leben zahlreiche Eichhörnchen, Hermeline, Marder, Rehe und Wildschweine. Der majestätische Hirsch lebt in der Pinatelle d'Allanche, in den Schluchten des Haut-Allier und im Wald von Tronçais. Im September-Oktober führen Sie erfahrene Führer in den Wald, wo Sie dem berühmten Brunftschrei des Hirsches lauschen können. Der schlaue Fuchs bleibt seinem Ruf treu und macht sich schnell davon. Das Gleiche gilt auch für die äußerst scheue Ginsterkatze, die im Westen der Auvergne vorkommt.



Fische
 

Die Auvergne ist das Land der Seen und Flüsse und in ihren Wassern leben zahlreiche Gäste mit Pelz oder Schuppen.
Regenbogenforellen, Saiblinge und Lachse zählen zu den bekanntesten Gattungen. An der Allier gibt es viele Fischotter und Biber, ein untrügliches Zeichen für beste Wasserqualität.

> In Vichy kann man durch die großen Scheiben des Observatoire des Poissons Migrateurs / Observatorium für Wanderfische (33 (0)4 70 59 80 84) die in der Allier lebenden Fischarten „in vivo” beobachten.
> In Brioude befindet sich das Maison du Saumon / Haus des Lachses(33 (0)4 71 74 91 43). Hier kann man alles über die Geschichte des Königs der Fische und das Ökosystem der Allier erfahren.
> In den Weihern der Sologne Bourbonnaise lebt die seltene Europäische Sumpfschildkröte. Sie steht wie die Gelbbauchunke, eine merkwürdige kleine Kröte, die in Feuchtgebieten lebt, in ganz Europa unter Artenschutz.



Schmetterlinge
 

Schmetterlinge aus Limagnes, Schmetterlinge aus dem Gebirge und sogar Schmetterlinge aus dem Midi von Frankreich fühlen sich im geschützten Klima des Alliertals wohl – in der Auvergne kann man zahlreiche Schmetterlingsarten bewundern.
http://www.parc-livradois-forez.org
http://perso.wanadoo.fr/papillon.vulcain/



Naturschutzgebiete
 

In den Naturschutzgebieten kann man die Tiere in ihrem natürlichen Milieu beobachten und sich Wissen über die Natur in der Auvergne aneignen.

> Im Alliertal im Departement Allier (Moulins 33 (0)4 70 44 46 29)
250 Tierarten, mehr als 100 verschiedene Nistvogelarten.
> Das Chaudefourtal im Parc Naturel Régional des Volcans d'Auvergne (Chambon-sur-Lac – Massif du Sancy 33 (0)4 73 88 68 80)
> und das Tal von Sagnes de la Godivelle (La Godivelle 33 (0)4 73 71 78 12)

Die Fédération de la Région Auvergne pour la Nature et l'Environnement (FRANE) vertreibt eine Karte und folgende Führer:

> Strecken durch die Natur
> Schmetterlinge der Auvergne
> Geschützte Fauna
> Geschützte Flora
> Feuchtgebiete in der Auvergne
  FRANE
1 bis Rue Frédéric Brunmurol
63122 Ceyrat-FRANCE
Tél. – Fax 33 (0)4 73 61 47 49
frane@oreka.com
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